Bürgerdialog der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt in Blankenese

Die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten für den Wahlkreis Vier, Anne Krischok und Frank Schmitt, laden ein zum

Bürgerdialog in Blankenese
Dienstag, den 11.09.2018, 18:30 Uhr
Buntes Haus, Blankeneser Bahnhofstraße 30

Sie haben Ideen für Verbesserungen in Ihrem Stadtteil? Oder sind Sie neugierig, wie und was Ihre Volksvertreter in der Hamburgischen Bürgerschaft erreicht haben? Dann sind Sie hier richtig: Anne Krischok und Frank Schmitt, Ihre SPD-Wahlkreisabgeordneten für den Hamburger Westen, laden alle Interessierten zum Bürgerdialog ein. Hier ist Platz für Ihre Fragen und Anliegen und Raum für Diskussion mit Ihren Abgeordneten.

Mit dabei ist auch der SPD-Bezirksabgeordnete

  • Hendrik Sternberg, (Mitglied im Haushalts- und Vergabeausschuss sowie im Verkehrsausschuss).

Wahlkreisgespräche in Lurup und Blankenese

Die Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt (beide SPD) diskutierten über ein Jahr rot-grüne Koalition in Hamburg

An zwei Terminen, am 06. April 2016 im Stadtteilhaus Lurup und am 20. April 2016 in der Gorch-Fock-Schule Blankenese, hatten Anne Krischok und Frank Schmitt zu ihren Wahlkreisgesprächen eingeladen. Die beiden Abgeordneten zogen dabei für Hamburg im Allgemeinen und für den Westen im Speziellen ein positives Zwischenfazit.

„Zusammen mit den GRÜNEN haben wir in den vergangenen zwölf Monaten bereits eine Menge auf den Weg gebracht”, so Anne Krischok. “Unter dem Motto ‚Zusammen schaffen wir das moderne Hamburg‘ setzen wir Schritt für Schritt unsere im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhaben in die Tat um.“
„Das alles dominierende Thema im ersten Jahr dieser Legislaturperiode war die Flüchtlingssituation“, sagt Frank Schmitt. „Dabei geht es einerseits um die Unterbringung, die Vermeidung von Obdachlosigkeit auch durch Notmaßnahmen, wie wir sie bei der Einrichtung der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Max Bahr-Baumarkt in Osdorf erlebt haben, aber auch die langfristigen Planungen wie beispielweise in Rissen. Gleichzeitig geht es aber natürlich immer auch um die Förderung der Integration. Dafür haben wir in den letzten Monaten über 20 parlamentarische Initiativen eingebracht, zum Beispiel zur Kinderbetreuung, zur offenen Kinder- und Jugendarbeit, zur schulischen Bildung sowie zur Sprachförderung und der Vermittlung in Arbeit.“

Damit Integration gelingt, braucht es mehr als nur ein vernünftiges Dach über dem Kopf – zur Integration braucht es immer Menschen. „In der Bürgerschaftsfraktion setzen wir uns für die richtigen Weichenstellungen ein und wollen diese dann auch gerade vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort umsetzen“, betonen Anne Krischok und Frank Schmitt. „Deshalb ist es uns als Wahlkreisabgeordnete besonders wichtig, den Menschen vor Ort regelmäßig die Möglichkeit zu geben mit uns ins Gespräch zu kommen.“
Neben den großen Aufgaben im Bereich der Flüchtlingshilfe hat die Regierungskoalition in den letzten zwölf Monaten auch viele andere Vorhaben weiter erfolgreich vorangetrieben, so die beiden Wahlkreisabgeordneten. Bei der rot-grünen Zusammenarbeit hat der Wohnungsbau weiterhin eine hohe
Priorität. Dafür wird auch zusätzliches Personal in den Bezirksämtern angestellt.

Darüber hinaus werden Straßen und Brücken saniert, Fahrradwege ausgebaut, Bushaltestellen neu und barrierefrei gestaltet. Im Bereich Kita sorgte die Koalition für eine weitere Verbesserung des Betreuungschlüssels. Frank Schmitt und Anne Krischok gaben ebenso offen zu, dass es bei einigen Themen
noch weiter Ausdauer braucht. So wollen sie sich zum Beispiel weiterhin für eine Verbesserung des Fluglärmschutzes und für eine zügige Schienenanbindung von Osdorf und Lurup einsetzen. „Das erste Regierungsjahr unter rot-grüner Flagge zeigt, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Kurs sind”, so die beiden Abgeordneten.

Verwaltungsgericht Hamburg untersagt im Eilverfahren die Vorarbeiten für die geplante Flüchtlingsunterbringung in Blankenese

Anne Krischok, SPD: „Für die Flüchtlinge und den Stadtteil ist diese Entscheidung fatal.“  

Am 06. April 2016 hat das Verwaltungsgericht Hamburg dem Eilantrag eines Anwohners des Björnsonweg stattgegeben.  Diese Zwischenverfügung soll gelten, bis die Entscheidung über eine Anwohnerklage gefallen ist. Am Donnerstag wird das Verwaltungsgericht voraussichtlich über einen Eilantrag eines Anwohners auf vorläufigen Baustopp entscheiden.

Anne Krischok, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete, hebt hervor, dass es sich hierbei NICHT um eine Entscheidung gegen Flüchtlinge handelt: „Laut den Anwohnern gibt es auf dem Grundstück zahlreiche schützenswerte Pflanzen und Tiere. Die Anwohner sind der Auffassung, dass die Baugenehmigung mit dem Europäischen Umweltrecht kollidiert.“

Anne Krischok wundert sich: „Der städtischen Betreiber der geplanten Unterkünfte hatte einen Biologen mit der Prüfung beauftragt, ob Vögel in den Bäumen brüten. Seltene Pflanzen sind bereits umgepflanzt worden.“  Dass die Situation zu eskalieren droht, wurde am 08. April 2016 deutlich: Zahlreiche Demonstranten hatten im Internet zu einem sogenannten Baumfällmassaker aufgerufen. „Ich bin froh, dass es ruhig blieb“, sagt Anne Krischok. „Ich hoffe aber auch, dass es ruhig bleiben wird. Sinnfreie Aktionen und Aufrufe zu Straftaten sind in der gegenwärtigen Situation nicht förderlich.“  Sachliche und ernsthafte Gespräche mit Betroffenen, so die SPD-Politikerin weiter, müssen nun oberste Priorität haben.

Hintergrund: Mit Bescheid vom 31. März 2016 erteilte die Freie und Hansestadt Hamburg die Baugenehmigung, auf dem Grundstück im Björnsonweg in Blankenese eine Folgeunterkunft zur öffentlichen Unterbringung von insgesamt 192 Flüchtlingen zu errichten. Dieses soll temporär in einem Pavillondorf mit 9 Gebäuden geschehen.  Diese Genehmigung schließt die Erlaubnis zum Fällen von 42 Bäumen sowie zur Freiräumung der naturschutzrechtlich derzeit als Teil eines Waldes geltenden Fläche ein.

Pressemitteilung von Anne Krischok (SPD) vom 08.04.2016

Neubau eines Fahrstuhls zum Gleis 1 beim SBahnhof Blankenese kommt endlich!

Anne Krischok (SPD): In den Sommerferien beginnen die Bauarbeiten
Schon im Jahr 2012 erklärte die Deutsche Bahn, dass sie 2013 mit dem Bau eines neuen Fahrstuhls zum Bahnsteig 1 des S-Bahnhof Blankenese beginnen wollte. Nun geht es aber voran: Voraussichtlich im Sommer werden die Bauarbeiten beginnen und die Bahn rechnet mit einer Inbetriebnahme noch in diesem Jahr. Die Deutsche Bahn erklärte auf Nachfragen der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok, dass die in den Sommerferien angemeldete Sperrpause für das Gleis 1 in Blankenese dafür genutzt wird, um grundlegende Vorbereitungen für den Aufzug zu treffen und ggf. auch mindestens Teile schon zu errichten. Zudem geht sie davon aus, dass der Aufzug in diesem Jahr noch fertig wird.
Warum verzögerten sich aber die Arbeiten so sehr? Die Deutsche Bahn erklärte auf Nachfrage der SPD-Politikerin Anne Krischok, dass die Gesamt-Bauzeit mit allen Bahnsteigerneuerungen in jedem Fall wie geplant bis 2015 fertig sein wird. Im vergangenen Jahre scheiterten die Bauarbeiten daran, dass mit keinem Bauunternehmen eine entsprechende Vereinbarung geschlossen werden konnte. „Diese haben durch den steigenden Wohnungsbau und die Ausweitung der Straßensanierungsarbeiten gut gefüllte Auftragsbücher“, weiß die SPD-Politikerin. „Darüber hinaus ist das Bauwerk nicht einfach: Der Fahrstuhl muss einen Sicherheitsabstand zu den Bahngleisen einhalten, und die Statik des gesamten Bahnübergangs muss bei Bauarbeiten natürlich auch im Auge behalten werden. Daher gestaltete sich dies Projekt doch schwieriger, als dies zu Anfang alle gedacht hatten.“
Die entsprechende Sperrung des Gleis 1 wird wegen der entsprechenden Bauarbeiten in den Sommerferien zwischen dem 28.07. und dem 04.08.2014 durchgeführt. „Dies macht Sinn, damit diese Arbeiten mit möglichst wenig Beeinträchtigungen für die Menschen durchgeführt werden können.“

Hier   finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.