Sommerferien Abgeordnetenbüro von Anne Krischok (SPD) geschlossen

Das Abgeordnetenbüro der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten ist in der Zeit vom 27. Juni 2019 bis einschließlich 02. August 2019 geschlossen.

In dringenden Angelegenheiten können Sie uns mobil unter 0176 64438869
oder per E-Mail unter info@anne-krischok.de erreichen.

Ab dem 05. August ist unser Büro wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar:
Dienstag 10: 00 bis 15:00Uhr
Mittwoch 10:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag 14:00 bis 17:00 Uhr

Darüber hinaus stehen wir Ihnen nach vorheriger telefonischer Terminabsprache auch gerne zu anderen Zeiten zur Verfügung.

„Ich wünsche Ihnen – zusammen mit meinem Team – erholsame Ferien und schöne Sommertage.“

Bürgerschaft bewilligt 200.000 Euro für neuen Zaun im Loki-Schmidt-Garten

Die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt: „Wir freuen uns, dass die Hamburgische Bürgerschaft dieses Juwel in unserem Wahlkreis für die Forschung und für Hunderttausende von Pflanzenliebhabern schützen und erhalten will.“

Die Bürgerschaft hat 200.000 Euro aus dem Sanierungsfond 2020 für den Zaun rund um den Botanischen Garten, der seit 2012 Loki-Schmidt-Garten heißt, bewilligt. Der Zaun um das knapp 25 Hektar große Areal soll nun saniert und erneuert werden.

Die beiden Bürgerschaftsabgeordneten im Wahlkreis Vier, Anne Krischok und Frank Schmitt, hatten auf die Probleme des maroden Zauns und auf die große Bedeutung des Loki-Schmidt-Gartens für Hamburg hingewiesen. Die Bürgerschaft hat in ihrer jüngsten Sitzung einem Antrag der Fraktionen von SPD und Grünen zugestimmt.

Anne Krischok, die sich ehrenamtlich als Vorsitzende der „Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens Hamburg e.V.“ engagiert, berichtet: „Der inzwischen marode Zaun bietet keinen Schutz mehr vor Eindringlingen. Um Vandalismus vorzubeugen und die vielen exotischen Pflanzen aus aller Welt wieder besser schützen zu können, muss zwingend ein neuer Zaun errichtet werden. Das sind wir nicht zuletzt Loki Schmidt, der Namensgeberin des Botanischen Gartens, die in diesem Jahr 100 Jahre geworden wäre, schuldig.“

Der Loki Schmidt Garten steht auch der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. 540.000 Besucherinnen und Besucher wurden im vergangenen Jahr gezählt.

Frank Schmitt, ihr Wahlkreiskollege für den Hamburger Westen, sagt: „Der Loki-Schmidt-Garten ist nicht nur ein Naherholungsgebiet und eine grüne Perle mitten in der Stadt für viele Hamburgerinnen und Hamburger sowie für Gäste aus aller Welt, sondern von den zahlreichen Bildungsangeboten profitieren auch Schulen und Kindergärten. Kinder können dort Pflanzen aus vier Kontinenten bestaunen oder sich einfach nur erholen. Über die S-Bahn-Station Klein-Flottbek (Botanischer Garten) ist der Garten im Übrigen auch gut erreichbar.“

Die beiden Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt: „Die Zerstörung von Pflanzen und Anlagen ist weder für die Forschung und die Außenwirkung des Gartens noch aus Kostengründen akzeptabel. Den Garten zu bewahren und zu pflegen ist uns ein großes Bedürfnis. Auch aus diesem Grunde sind die 200.000 Euro für den Zaun eine äußerst sinnvolle Investition.“

Hintergrund:
Der Loki-Schmidt-Garten ist eine Anlage der Universität Hamburg und eine nach wissenschaftlichen Kriterien konzipierte, dokumentierte und kuratierte Lebendsammlung von Pflanzen aus allen Verwandtschaftsbereichen des Pflanzenreiches und von allen Kontinenten der Erde. Er ist für die wissenschaftliche Fortbildung von Biologinnen und Biologen sowie für Lehramtsstudierende von großer Bedeutung. Der Garten wird von hauptamtlichen Gärtnerinnen und Gärtnern sowie von zahlreichen Ehrenamtlichen sehr engagiert gepflegt und in Ordnung gehalten.

Qualitativ und quantitativ gehören die Sammlungen zu den fünf umfangreichsten ihrer Art in Deutschland und repräsentieren damit ähnlich wie andere konservierte Sammlungen der Universität Hamburg (z.B. Herbarium Hamburgensie und Centrum für Naturkunde) eine sehr wichtige Gendatenbank und Forschungsinfrastruktur, die der lokalen, nationalen und internationalen Forschungs¬gemeinschaft offen steht und in vielfältiger Weise genutzt wird. In einem von der Universität Hamburg in Auftrag gegebenen Gutachten heißt es dazu: „Der Botanische Garten Hamburg ist eine der wichtigsten Institutionen im Netzwerk der deutschen Botanischen Gärten und unterhält eine in Qualität und Umfang sehr gute Lebendsammlung“ (Borsch, Nettke & Strauch, 2014).
Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format

Sommerferienspaß in Hamburg

Die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt begrüßen die zahlreichen Veranstaltungen während der Schulferien in ihrem Wahlkreis

Am 27. Juni beginnen in diesem Jahr in Hamburg die Sommerferien. Für die Schülerinnen und Schüler sind dies sechs Wochen, in denen sie sich erholen, Abstand vom Schulalltag finden und neue Eindrücke sammeln können. Damit macht auch der gewohnte Lebensrhythmus eine Pause. Nicht alle Eltern können mit ihren Kindern Urlaubsreisen unternehmen – schon gar nicht für die gesamten sechs Wochen.

Auch wenn viele Hamburger Schulen eine Ferienbetreuung anbieten, gibt es in Hamburg auch außerhalb der Schule eine Vielzahl spannender Möglichkeiten: „Ganzjährig ist der Botanische Garten in Klein Flottbek ein kostenloses Revier auch für Kinder. Sie können in dem wundervollen Garten vieles neu entdecken“, fällt der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok spontan ein Angebot aus ihrem Wahlkreis ein. Dort gebe es Führungen für Kinder, in den Sommerferien Marionettentheater sowie Workshops über die Welt der Früchte. „Aber auch ohne Führungen können Kinder und Jugendliche hier mitten in der Stadt Natur hautnah erleben“, sagt die Umweltpolitikerin. Weitere Informationen dazu sind unter www.bghamburg.de/veranstaltungen/fuer-kinder/ zu finden.

Eine weitere konkrete Idee für einen Ausflug nennt der Wahlkreisabgeordnete Frank Schmitt: „Viel Spaß für Groß und Klein bereitet der Besuch des Wildgeheges Klövensteen. In dem weitläufigen Gelände haben verschiedene Wildtierarten ihr Zuhause. Direkt am Gehege oder von den Hochständen – von dort aus am Besten mit einem Fernglas ausgestattet – können die Wildtiere beobachtet werden. Der Waldspielplatz am Klövensteenweg, der Spielplatz am Eingang des Wildgeheges sowie die Gastronomie ‚Kleine Waldschänke‘ gegenüber dem Eingang runden das Angebot in der kleinen grünen Oase in Hamburgs Westen ab.“

Auch viele Museen öffnen für Kinder und Jugendliche kostenfrei die Türen. Einige Museen bieten darüber hinaus auch noch Ferienkurse an. So beispielsweise auch das KL!CK Kindermuseum in Osdorf. Auch der HVV sorgt während der Ferien mit vielen spannenden Angeboten für Unterhaltung der Kinder. Darüber hinaus gibt es an vielen Stellen in der Stadt Bewegungsangebote der Sportvereine, aber auch günstigen Wasserspaß wie segeln, rudern oder schwimmen. „Wer ins kühle Nass will, kann sich in den Freibädern Osdorfer Born und Marienhöhe, die im Übrigen auch landschaftlich sehr schön gelegen sind, vergnügen“, sagt Anne Krischok.

Um den Überblick zu behalten, gibt es – wie in jedem Jahr – den Ferienpass, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert und Angebote für die Sommer- und Herbstferien enthält. Er wird in gedruckter Form in den Schulen verteilt und liegt an vielen Orten, beispielsweise in den Bezirksämtern und den Kundenzentren sowie auch bei Budni aus. Online findet man ihn unter www.hamburg.de/ferienpass.

„Und natürlich gibt es noch die rund 750 öffentlichen Spielplätze in Hamburg. Darunter befinden sich viele Traumspielplätze entlang der Elbe und auch besondere Orte, die sich auch als Ziele für Familienausflüge anbieten, zum Beispiel die 24.000 Quadratmeter große ‚Rissener Kuhle‘ mit ihren vielen Sport-, Kletter- und Tobe-Möglichkeiten oder der mit Märchenfiguren ausgestaltete ‚Hans-Christian-Andersen-Park‘ im Knabeweg in Osdorf“, weist Frank Schmitt hin. Eine Übersicht aller Spielplätze und ein Flugblatt mit besonders lohnenden Orten sind unter www.hamburg.de/spielplaetze zu finden.

Die beiden Bürgerschaftsabgeordneten für den Hamburger Westen Anne Krischok und Frank Schmitt: „Wir wünschen allen jungen Menschen und ihren Familien erlebnisreiche und schöne Ferientage.“

Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.

Hamburg macht sich bei den G20-Staaten stark für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok: „Klimaschutz endet nicht vor den Toren Hamburgs. Durch internationale Zusammenarbeit können wir dem Klimawandel effizient entgegenarbeiten.“

Hamburg hat Ende Mai in Tokio zusammen mit 29 anderen Städten der Welt auf der „Urban 20 Mayors Summit“ eine gemeinsame Erklärung abgegeben. In ihrer Abschlusserklärung wollen sie einen besseren Klimaschutz, u.a. eine Treibhausgasneutralität bis 2050 und eine Dekarbonisierung der Energieversorgung. „Es ist gut, dass sich Hamburg auch weltweit für einen besseren Klimaschutz einsetzt. In Hamburg haben wir gerade mit der Vorlage eines Gesetzentwurfs zum Kohleausstieg gezeigt, dass es uns mit dem Kohleausstieg ernst ist. Das bundesweite Ziel – Kohleausstieg bis 2038 – ist uns nicht schnell genug. Für Hamburg wollen wir das bereits bis 2030 erreichen, und spätestens 2025 prüfen, ob wir es noch schneller schaffen können“, sagt die Umweltpolitikerin Anne Krischok. „Ich würde mich freuen, wenn es in Deutschland Nachahmer für unser Hamburger Modell geben würde. Aber auch im internationalen Vergleich Hamburg steht gut da.“ Hamburg hat sich kürzlich mit der Volksinitiative „Tschüss Kohle“ geeinigt und erhält als erstes Bundesland ein gesetzlich verpflichtendes Datum für den Kohleausstieg in der Wärmeversorgung. Mit dem Hamburgischen Kohleausstiegsgesetz verpflichtet sich Hamburg zum Schutz des Klimas und zur Unterstützung der Pariser Klimaziele. Für den Hamburger Westen hält es Anne Krischok in diesem Zusammenhang für bedeutsam, dass ab 2025 CO2 erheblich eingespart werden soll. Damit würde mit dem Kohlekraftwerk Wedel eine Wärmequelle abgestellt werden. „Der neue Fernwärme-Mix in Hamburg ist deutschlandweit einzigartig“, sagt Anne Krischok. Hintergrund: Der „Urban 20 Mayors Summit“ ist eine Veranstaltung, bei der führende Persönlichkeiten der wichtigsten Städte der Welt zusammenkommen. Die Urban 20 arbeiten täglich an den Lösungen für ein zukunftsfähiges Miteinander und wollen mit ihren Stimmen beim G20 Gipfel in Japan gehört werden. Auf der Konferenz der Urban 20 Initiative, die am 21. und 22. Mai 2019 in Tokio, Japan, stattfand, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Großstädten mit insgesamt 126 Millionen Einwohnern, darunter neben Hamburg die Städte Amsterdam, Berlin, Brüssel, Buenos Aires, Chicago, Christchurch, Durban, Helsinki, Houston, Jakarta, Johannesburg, London, Los Angeles, Madrid, Mexico City, Milan, Montreal, New York, Osaka City, Paris, Port Vila, Rio de Janeiro, Rom, Rotterdam, Sao Paulo, Seoul, Sydney, Tokio und Tshwane. Die Urban 20 haben ihre gemeinsame Erklärung dem japanischen Premierminister Shinzo Abe als Gastgeber des nächsten G20 Gipfels (vom 28. bis 29. Juni 2019 in Osaka) überreicht. Die Städte sprechen sich u.a. für gemeinsame Maßnahmen auf dem Gebiet des Klimaschutzes und der Förderung erneuerbarer Energien, des Wohnungsbaus, der Abschaffung des Lohngefälles zwischen Männern und Frauen, der Integration von Einwanderern sowie einer nachhaltigen Infrastruktur aus.

Stipendiatenkonzert im Botanischen Garten

Anne Krischok, Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens: „Erleben Sie die faszinierende Symbiose, die Kunst und Natur im Botanischen Garten in Klein Flottbek eingehen.“

Am Donnerstag, den 6. Juni, findet von 19:00 bis ca. 20:30 das Eröffnungskonzert der beliebten Reihe ‚Musik und Lyrik‘ im Gewächshaus des Botanischen Gartens in Klein Flottbek statt.
Eröffnet wird die Reihe von Anne Krischok, der Vorsitzenden der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens, mit einer Veranstaltung unter dem Motto ‚Carte Blanche‘. Die Stipendiaten der Franz Wirth Gedächtnis-Stiftung präsentieren gemeinsam mit weiteren Studierenden der Hochschule für Musik und Theater die besten Werke des Sommersemesters 2019.

Die Reihe ‚Musik und Lyrik‘ ist eine gemeinsame Veranstaltung des Career Centers der Hochschule für Musik und Theater und der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens Hamburg e.V. Sie wird unterstützt durch die Franz Wirth Gedächtnis-Stiftung und die Firma JMT Event Service GmbH.

Platzreservierungen werden am 6. Juni ab 17.00 Uhr vor dem Eingang des Gewächshauses entgegengenommen.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Spenden sind erwünscht, da sich die Reihe ausschließlich aus Spenden finanziert.

Hamburg wird Vorreiter beim Kohleausstieg

SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok: „Durch die Einigung mit der Volksinitiative „Tschüss Kohle“ setzt Hamburg ein wichtiges Zeichen für eine klimafreundliche Energiepolitik.“
Diese Woche haben sich die Regierungsfraktionen und die Volksinitiative „Tschüss Kohle“ auf einen Gesetzentwurf zum Kohleausstieg in Hamburg geeinigt. Sobald die Bürgerschaft diesen Gesetzentwurf verabschiedet hat, wird die Volksinitiative auf Volksentscheid und Volksbegehren verzichten und ihre Vorlage zurück nehmen.
Hamburg erhält als erstes Bundesland ein gesetzlich verpflichtendes Datum für den Kohleausstieg in der Wärmeversorgung. Mit dem Hamburgischen Kohleausstiegsgesetz verpflichtet sich Hamburg zum Schutz des Klimas und zur Unterstützung der Pariser Klimaziele.
Dazu die SPD-Umweltexpertin Anne Krischok: „Wir reden nicht nur vom Kohleausstieg, sondern legen einen konkreten Zeitplan für Hamburg fest. Bundesweit soll der Kohleausstieg bis 2038 umgesetzt sein. Für Hamburg wollen wir das bereits bis 2030 erreichen, und spätestens 2025 prüfen, ob wir es noch schneller schaffen können. Dies ist gut für den Klimaschutz, der schnelle Antworten braucht. Ich würde mich freuen, wenn es in Deutschland Nachahmer für unser Hamburger Modell geben würde.“
Für den Hamburger Westen besonders interessant ist, wie die Versorgung mit Fernwärme sichergestellt wird und wie es mit dem Kohlekraftwerk in Wedel weiter gehen soll. Die Konzeptionsphase für die Umstellung der Fernwärmeerzeugung in der Nachfolge des Kohlekraftwerkes Wedel ist mittlerweile weitestgehend abgeschlossen.
Ab 2025 soll CO2 mit einer neuen Anlagenkonfiguration erheblich eingespart werden. Gleichzeitig wird mit dem Kohlekraftwerk Wedel eine Wärmequelle abgestellt werden, die verhältnismäßig teure Wärme produziert, weil teure Nachrüstungen verpflichtend sein werden. Mit dieser Umstellung wird auch das Ziel der Preisstabilität erreicht werden.
„Durch den Ausstieg aus der Kohle können wir bis 2030 bei Fernwärme bis zu 600.000 Tonnen CO2 pro Jahr – im Vergleich zu 2019 – einsparen. Das ist ein großartiger Beitrag zum Klimaschutz. Damit unser Handeln transparent ist, soll ein Expertengremium den Hamburger Kohleausstieg begleiten“, so Anne Krischok.
Die wichtigsten Energiequellen liegen im Hafengebiet südlich der Elbe, da die Schwerindustrie dort große Mengen Abwärme produziert. Die im Süden erzeugte Wärme soll über eine Leitung unter der Elbe nach Norden geleitet und voraussichtlich in Bahrenfeld an die vorhandene Wedel-Leitung angeschlossen werden.
„Der neue Fernwaäme-Mix in Hamburg ist deutschlandweit einzigartig“, sagt Anne Krischok. „Mit dem verabredeten Konzept bleibt das Heizen bezahlbar. Für den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist uns wichtig, dass es trotz der großen Veränderungen in der Wärmeversorgung nicht zu betriebsbedingten Kündigungen kommt. Für den Klimaschutz ist uns wichtig, dass die Tage von Stein- und Braunkohle in Hamburg gezählt sind.“
Hintergrund:
Die Quellen für Wärme aus erneuerbaren Energien sollen das Zentrum für Ressourcen und Energie (ZRE) der Stadtreinigung Hamburg (SRH) in Stellingen, die Müllverbrennungsanlage (MVR) Rugenberger Damm (heute: 55 Prozent Vattenfall Europe New Energy Services GmbH; 45 Prozent SRH) und eine Wärmepumpe bei der Kläranlage Dradenau sein.
Darüber hinaus sollen Industriebetriebe im Hamburger Süden Abwärme aus Produktionsprozessen, die erneuerbaren Energien gleichgestellt sind, liefern. Im Sommer soll deren Wärme von einem Aquiferspeicher aufgenommen und im Winter wieder abgegeben werden. Ergänzt werden soll das Versorgungskonzept durch eine, von der zukünftigen Wärmegesellschaft zu errichtende und zu betreibende, Gas-Kraft-Wärme- Kopplung-Anlage (Gas-KWK-Anlage) im Hamburger Süden (voraussichtlich am Standort Dradenau). Die im Süden erzeugte Wärme soll über eine Leitung unter der Elbe nach Norden geleitet und voraussichtlich in Bahrenfeld an die vorhandene Wedel-Leitung angeschlossen werden. Diese Süd-Leitung soll nach derzeitigem Planungsstand 2024 in Betrieb genommen werden und perspektivisch die Erschließung weiterer Potenziale für erneuerbare Energien aus dem hafennahen Industriegebiet ermöglichen. Mit diesem Konzept ist die Bereitstellung einer thermischen Leistung von ca. 350 Megawatt geplant. Durch den flexiblen Betrieb der Gas-KWK-Anlage und den Aquiferspeicher könnte die Leistung zeitweise auf mehr als 400 Megawatt gesteigert und das HKW Wedel somit vollständig – ohne das Zuschalten weiterer Kohlewärme – ersetzt werden.
Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.

„Luruper Jung“ Mohammad Nadeem zum zweiten Mal beim Bundespräsidenten eingeladen

„Ich freue mich sehr über die Wertschätzung des sozial- und gesellschaftspolitischen Engagements von Mohammad Nadeem“, sagt SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok.

Am 23. Mai 2019 trifft Mohammad Nadeem zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Anlass ist dieses Mal der „Tag des Grundgesetzes“.
Der Bundespräsident zeichnete Mohammad Nadeem im Sommer letzten Jahres für sein besonderes ehrenamtliches Engagement aus. Der 28-Jährige ist Sohn pakistanischer Eltern in Hamburg geboren und wohnte lange im Hamburger Westen. Er hatte sich nach seinem Bachelor-Abschluss in Islamwissenschaften für die Sozialarbeit entschieden und seine akademische Karriere vorerst verschoben und studiert seit kurzem in Dänemark im Masterstudiengang. Herr Nadeem spricht sechs Sprachen, darunter auch arabisch. Insbesondere durch seine Arabischkenntnisse konnte er schnell einen vertrauensvollen Kontakt zu Flüchtlingen aufbauen.
In seiner Sozialarbeit und seiner Arbeit in der Landeszentrale für politische Bildung hat er viel zur Demokratiebildung von Flüchtlingen beigetragen. „Ich habe mit Mohammad Nadeem die erste Rathausführung in Hamburg für Geflüchtete und mit ihm auch Podiumsdiskussionen zum Thema Migration – auch in meinem Wahlkreis in Osdorf – gemacht. Er war immer ein außerordentlich kluger und fachkundiger Referent“, erzählt Anne Krischok, Bürgerschaftsabgeordnete für den Wahlkreis 4. Das seien aber nur wenige Beispiele, die die wissenschftlichen Ausarbeitungen zum Thema Integration nicht schmälern sollen.
„Ich wünsche Mohammad Nadeem alles Gute für die Fortsetzung seines Studiums und danke ihm für sein unermüdliches Engagement“, sagt Anne Krischok.
Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.

Neuer Schulentwicklungsplanentwurf: Starkes Signal für Hamburgs Schulen!

Die SPD-Wahlkreisabgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt freuen sich: „Alle Schulformen profitieren im Wahlkreis Vier von den Planungen.“
Der Senator für Schule und Berufsbildung, Ties Rabe, hat vergangene Woche den Entwurf des neuen Schulentwicklungsplans (SEPL) für Hamburg vorgestellt. Danach sollen insgesamt 39 neue Schulen gebaut und rund ein Drittel der bestehenden Schulen ausgebaut werden. Die Gründe liegen im prognostizierten Schülerwachstum von 25 Prozent bis zum Schuljahr 2030.

Dazu Frank Schmitt, Bürgerschaftsabgeordneter für den Hamburger Westen und Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend: „Hamburg ist ein beliebter Wohnort für junge Familien. Das belegt auch die aktuelle Prognose der Schülerzahlen. Neben einer guten Kita-Versorgung wollen wir auch für die Schülerinnen und Schüler in Hamburg für gute Schulen mit kleinen Klassen sorgen. Der Entwurf eines neuen Schulentwicklungsplans unterstreicht dieses Ziel eindrucksvoll und zeigt zugleich die damit verbundenen Herausforderungen auf.“

Mit dem Entwurf des neuen SEPL ist eine kraftvolle und nochmals intensivierte Fortschreibung in der Schulbauoffensive von SPD und Grünen verbunden. Insgesamt sollen hierfür über vier Milliarden Euro investiert werden. Seit 2011 wurden knapp drei Milliarden Euro in den Schulbau investiert. Damit konnten viele Schulen neu gebaut oder umfangreich saniert oder auch vergrößert werden. „Mit dieser kraftvollen und intensivierten Fortschreibung in der Schulbauoffensive von SPD und Grünen machen wir deutlich, dass gute Schulen ein Schwerpunkt unserer Regierungsarbeit sind. Der SEPL-Entwurf ist eine Bedarfs- und keine Bauplanung. Er wird jetzt intensiv diskutiert werden. Auch wir Abgeordnete werden diesen Prozess parlamentarisch begleiten“, so Anne Krischok, Abgeordnete für den Hamburger Westen und Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss.

Auch für den Wahlkreis Vier erwartet die Schulbehörde eine Steigerung der jährlichen Einschulungen, bei Grundschulen mittel- bis langfristig zwischen zehn und 15 Prozent. Der zusätzliche Raumbedarf in den einzelnen Grundschulen hängt auch von der Größe und Verteilung der einzelnen Wohnungsbauvorhaben ab. Schon jetzt ist abzusehen, dass weiterführende Schulen für die Stadtteile Nienstedten, Blankenese, Iserbrook, Sülldorf und Rissen keine eigenen Raumreserven haben und somit Ausbauten notwendig werden.

„Für Lurup und den Osdorfer Born sind an den sechs Grundschulen insgesamt 25,5 Züge vorgesehen. Aufgrund der voraussichtlichen Einschulungen in diesem Bereich und Raumreserven an den einzelnen Schulen wird die Versorgung im derzeitigen Bestand gewährleistet“, erläutert Frank Schmitt die Planungen zu den Grundschulen in den Stadtteilen Lurup und Osdorf.

In Lurup sollen die Grundschule Franzosenkoppel und die Schule Langbargheide mit vier Zügen, die Fridtjof-Nansen-Schule mit den Standorten Fahrenort und Swattenweg mit insgesamt 6,5 Zügen geführt werden. Die Grundschule Luruper Hauptstraße soll am gemeinsamen Standort mit der Stadtteilschule Lurup als eigenständige zwei- bis dreizügige Grundschule geführt werden. Am Osdorfer Born soll die Schule Kroonhorst als drei- bis vierzügige und die Schule Barlsheide als bis zu fünfzügige Grundschule geführt werden. Die Grundschule Franzosenkoppel benötigt nach dem Auszug der Stadtteilschule Lurup dauerhaft Räume des angrenzenden Schulstandorts Veermoor.

„In den Stadtteilen Nienstedten, Blankenese, Iserbrook, Sülldorf und Rissen sind acht Grundschulen geplant, die insgesamt 27,5 Züge beherbergen werden. Aufgrund der voraussichtlichen Einschulungen in diesem Bereich wird die Versorgung im derzeitigen Bestand gewährleistet werden können“, fasst Anne Krischok die Situation für diese Stadtteile zusammen.

In Blankenese sind die Gorch-Fock-Schule mit fünf Zügen und die Elbkinder Grundschule mit drei Zügen vorgesehen. In Iserbrook werden die Schulen Iserbrook mit zwei Zügen und Schenefelder Landstraße mit drei Zügen geführt, genauso wie die Schule Lehmkuhlenweg in Sülldorf. Die beiden Rissener Grundschulen werden am Standort Marschweg mit drei Zügen und am Standort Iserbarg mit 5,5 Zügen geführt. Die Schule Schulkamp in Nienstedten wird aufgrund der eingeschränkten Zubaumöglichkeiten als dreizügige Grundschule eingerichtet. An den Grundschulen Iserbrook und Iserbarg besteht die Möglichkeit zur Erweiterung der Schulgebäude, wenn die Entwicklung dies erforderlich machen sollte.

Die beiden Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt stellen bei der Nachfrage von Gymnasium und Stadtteilschule gegenläufige Trends in den Stadtteilen ihres Wahlkreises fest: „Während sich zum Schuljahr 2017/2018 aus den beiden Stadtteilen Lurup und Osdorf 33 Prozent auf das Gymnasium und 67 Prozent auf die Stadtteilschule angemeldet haben, gibt es für die Anmeldungen für die Stadtteile Nienstedten, Blankenese, Iserbrook, Sülldorf und Rissen einen umgekehrten Trend. Hier entfielen zum Schuljahr 2017/2018 mehr als 70 Prozent auf das Gymnasium und knapp 30 Prozent auf die Stadtteilschule. Beiden gemeinsam ist, dass die unterschiedlichen Muster bei der Auswahl der Schultypen jeweils vom Hamburger Durchschnitt abweichen.“

Sowohl die Anmeldungen für die Stadtteilschule als auch für die Gymnasien erfolgen überwiegend an den regionalen Schulen. Zudem erhalten die regionalen Stadtteilschulen etwa 25 Prozent ihrer Anmeldungen aus Nachbarregionen.

Die Stadtteilschule Lurup und die Geschwister-Scholl-Stadtteilschule in Osdorf erhalten derzeit Neubauten. Danach werden die Stadtteilschule Lurup mit sechs Zügen und die Geschwister-Scholl-Stadtteilschule mit fünf Zügen geführt. Das Goethe-Gymnasium wird als vier- bis fünfzügiges Gymnasium geführt. Sollte die Anmeldesituation zukünftig regelhaft fünf Züge erforderlich machen, besteht die Möglichkeit der Erweiterung auf fünf volle Züge am Standort.

In den Stadtteilen Nienstedten, Blankenese, Iserbrook, Sülldorf und Rissen sollen zwei Stadtteilschulen insgesamt zehn Züge versorgen. Die Stadtteilschule Blankenese soll bis zu sechs Züge einrichten, die Stadtteilschule Rissen bis zu vier Züge. Hierfür sind an der Stadtteilschule Blankenese im Zusammenhang mit notwendigen Sanierungsarbeiten auch Um- und Zubaumaßnahmen notwendig. An der Stadtteilschule Rissen können in einzelnen Jahrgängen schon jetzt vier Klassen eingerichtet werden. Bei einer durchgängigen Vierzügigkeit wird ein Zubau nötig.

Des Weiteren sind für die Stadtteile Nienstedten, Blankenese, Iserbrook, Sülldorf und Rissen drei Gymnasien geplant, die insgesamt 15 Züge einrichten sollen. Das Gymnasium Blankenese wird als fünfzügiges Gymnasium geführt. Das Marion Dönhoff Gymnasium wird zur Sechszügigkeit ausgebaut. Für das Gymnasium Rissen wird mit bis zu vier Gymnasialzügen gerechnet. Ein möglicher Zubau müsste gemeinsam mit der Stadtteilschule Rissen geplant werden.

In den Stadtteilen Nienstedten, Blankenese, Iserbrook, Sülldorf und Rissen werden alle Schulformen angeboten. Ausgehend von den derzeitigen Geburtenraten und den bekannten Neubauvorhaben können mit den geplanten Erweiterungen alle Schülerinnen und Schüler der Region versorgt werden. „Abhängig von den Entwicklungen im westlichen Teil der Region ist auch die Erweiterung von Stadtteilschule und/oder Gymnasium Rissen zu erwägen“, sagt Anne Krischok.

Der SEPL-Entwurf soll nun in den zuständigen Gremien und Schulvertretungen unter Beteiligung der Lehrkräfte, Eltern, Schulleitungen sowie Schülerinnen und Schüler diskutiert werden. Nach einer umfassenden Beratungszeit bis zu den Herbstferien soll der Schulentwicklungsplan dann beschossen und verabschiedet werden.

Die beiden Bürgerschaftsabgeordneten für den Hamburger Westen sind mit dem vorgelegten Entwurf sehr zufrieden: „Uns ist wichtig, dass im Wahlkreis alle Schulformen mit einem ausreichenden Angebot bedarfsgerecht geplant werden und die Schülerinnen und Schüler ein bestmögliches Angebot an Schulen haben. Dazu zeigt der Schulentwicklungsplan die Perspektiven auf“, so Anne Krischok und Frank Schmitt abschließend.
Die Pressemitteilung im PDF-Format